Richter & Frenzel in den neuen Bundesländern
1909 eröffnen Emil Richter und Ernst Frenzel ihre dritte Niederlassung in Erfurt.
Während der DDR-Zeit läuft die Niederlassung als Volkseigener Betrieb (VEB) weiter. Gut sichtbar: Der Schriftzug am Haus bleibt in dieser Zeit erhalten.
Bereits mit Gründung der Erfurter Niederlassung 1909 hat Richter & Frenzel außerhalb Bayerns Fuß gefasst. Mit dem Beginn der DDR muss diese Niederlassung jedoch nach Fulda verlagert werden. Lange Zeit liegt das Geschäft im östlichen Teil Deutschlands brach, die Erfurter Niederlassung ist zum Volkseigenen Betrieb (VEB) geworden. Mit der Wiedervereinigung ergibt sich die Chance, alte Kontakte wiederaufleben zu lassen. Das Haus Erfurt wird wieder in Betrieb genommen. Auch entscheidet man sich 1991, in Hirschfeld in der Nähe zu Zwickau eine Niederlassung zu eröffnen. Die Geschäftserweiterung in den neuen Bundesländern glückt vollauf – in den Folgejahren werden Geschäftshäuser in Zwickau, Halle, Suhl und Leipzig gegründet.