Die erste gusseiserne und emaillierte Badewanne
Als ehemalige Mitarbeiter der Lauchhammer AG dürfen die gusseisernen Badewannen im Sortiment von Emil Richter und Ernst Frenzel nicht fehlen.
Ab etwa 1890 hält die gusseiserne und emaillierte Badewanne auf dem Markt Einzug und stellt eine preiswertere Alternative zur Porzellanbadewanne dar. In Deutschland wird sie von der Lauchhammer AG – dem damaligen Arbeitgeber von Emil Richter und Ernst Frenzel – erstmals gefertigt und vertrieben. Die zunächst sehr dickwandig gegossenen Eisenwannen vereinen die wärmespeichernden Eigenschaften des Steins und die Festigkeit des Eisens mit der Korrosionsbeständigkeit des porzellanähnlichen Emailles – entscheidende Faktoren, die zur Verdrängung der Porzellanbadewanne beitragen.